Die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit sind komplex. Um diesen zu begegnen, hat unsere Schule die „Schöpfungswoche“, ein fächerübergreifendes Kleinprojekt, ins Leben gerufen.

Über 3 Wochen hinweg beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen in unterschiedlichen Fächern mit schöpfungstheologischen und verantwortungsethischen Grundlagen und bekamen Impulse für die praktische Umsetzung im Alltag

„Martkstandl der Schöpfung“

Ein besonderer Schwerpunkt im Zuge dieses Projektes wurde mit dem „Marktstandl der Schöpfung“ gesetzt: Im Kontrast zu alltäglichen Rabattschlachten, „Nimm 3 zahl 2“-Aktionen und dem Gefühl des ständigen Ausverkaufs, setzten die Schüler:innen im Kunst- und Gestaltungsunterricht mit der Kostbarkeit der Schöpfungstage einen Schwerpunkt.

Unter der Leitung von Frau Mag. Susi Strobl gestalteten die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen ein eindrucksvolles „Marktstandl der Schöpfung“ – mit einer ganz neuen „Bepreisung“. Die einzelnen Schöpfungskörbe wurden reich befüllt, sodass Licht und Dunkelheit dem Standl Orientierung geben, Planeten und Sterne eng gedrängt sich aneinanderschmiegen, Wind und Wasser Freundschaft schließen, Pflanzen üppig wuchern, Vögel tief tauchende Wale beobachten und schließlich auch Landtiere den wachehaltenden Batman cool finden.

Die Botschaft des Standls war unmissverständlich: Mit Schildern wie „Nicht verhandelbar!“ und „Unbezahlbar!“ wurde klar, dass für die Schöpfung kein halber Preis gilt. Es darf keinen „Ausverkauf“ der Erde geben!

Feierlicher Abschluss

Den feierlichen und stimmungsvollen Abschluss der Schöpfungswoche bildete eine gemeinsame Schöpfungsfeier.

Als besonders stimmungsvolle Kulisse diente der ehemalige Karner (Magdalenenkapelle) an der Ostseite des Seckauer Klosters. Umgeben von den herbstlich bunten Bäumen feierten die 3. Klassen mit ihren Religionslehrerinnen Birgit Horvath und Diana Martic und P. Benedikt einen kleinen Wortgottesdienst unter freiem Himmel.

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